World premiere "Aus der Reihe tanzen", 21.10.2015, Kampnagel Hamburg

World premiere „Aus der Reihe tanzen“, 21.10.2015, Kampnagel Hamburg

gb


„Wollen Sie mich auf den Arm nehmen?“ (Do you want to pull my leg?), or maybe better yet „die Beine in die Hand nehmen“ (take to one’s heels)?“ – As in English, many idioms in German make reference to the human body. But what was there first, the idiom or possibly the image that it describes? In the past, the Hamburg choreographer Antje Pfundtner’s pieces focused on the duality of language and dance – now, in her new group piece, „Aus der Reihe tanzen“, she is taking language literally and following in its footsteps: a choreography develops that is subject to the directions given by idioms and proverbs, and – cross your heart – is devoted to the question of which of the two (dance or language) needs a translation in order to be legible. Antje Pfundtner puts our usual stage reading material on the line and exaggerates it to such an extent that it begins to become untranslatable.

Do dance semantics exist? And is it the translation that gives a choreography its meaning?

World premiere: 21. October, 8:00 pm, Kampnagel – K1
Additional performances: 22.-25. October, 8:00 pm, Kampnagel – K1
Kampnagel Hamburg, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg
Tickets: please click here

Idea, concept & choreography: Antje Pfundtner
Dance: Verena Brakonier, Magnus Dovärn, Jill Emerson, Matthew Rogers
Dramaturgy: Anne Kersting
Music: Sven Kacirek
Stage: Sabine Kohlstedt, Yvonne Marcour, Philipp Haupt
Lighting: Michael Lentner
Sound: Manuel Horstmann
Artistic assistant: Juliana Oliveira
Production: Hannah Melder

„Aus der Reihe tanzen“ is being created as a coproduction with Kampnagel Hamburg, Theater Freiburg and the FFT Düsseldorf. „Aus der Reihe tanzen“ is supported by the Freie und Hansestadt Hamburg, Kulturbehörde, the Fonds Darstellende Künste e.V., the Kunststiftung NRW and the Hamburgische Kulturstiftung.

Photo: micjan/photocase.de

de


„Wollen Sie mich auf den Arm nehmen?“, oder vielleicht lieber doch „die Beine in die Hand?“ – In der deutschen Sprache deklinieren Redewendungen den ganzen menschlichen Körper durch. Aber was war zuerst da, die Redewendung oder womöglich das Bild, das sie beschreibt? Kreisten bereits die Stücke der Hamburger Choreografin Antje Pfundtner um die Dualität von Sprache und Tanz, nimmt sie nun in ihrem neuen Gruppenstück „Aus der Reihe tanzen“ die Sprache beim Wort und folgt ihr auf Schritt und Tritt: Es entsteht eine Choreografie, die sich den Anweisungen von Redewendungen und Sprichwörtern beugt und – Hand aufs Herz – sich der Frage widmet, wer von den beiden – der Tanz oder die Sprache – eine Übersetzung braucht, um lesbar zu sein. Antje Pfundtner setzt unsere gewohnte Bühnenlektüre aufs Spiel und treibt sie so weit auf die Spitze, bis das Unübersetzbare beginnt.

Gibt es eine Semantik des Tanzes? Und ist es die Übersetzung, die einer Choreografie ihre Bedeutung verleiht?

Uraufführung: 21. Oktober, 20:00, Kampnagel – K1
Weitere Vorstellungen: 22.-25. Oktober, 20:00, Kampnagel – K1
Kampnagel Hamburg, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg
Tickets gibt es hier

Idee, Konzept & Choreografie: Antje Pfundtner
Tanz: Verena Brakonier, Magnus Dovärn, Jill Emerson, Matthew Rogers
Dramaturgie: Anne Kersting
Musik: Sven Kacirek
Ausstattung: Sabine Kohlstedt, Yvonne Marcour, Philipp Haupt
Licht: Michael Lentner
Ton: Manuel Horstmann
Künstlerische Assistenz: Juliana Oliveira
Produktion: Hannah Melder

„Aus der Reihe tanzen“ entsteht in Koproduktion mit Kampnagel Hamburg, Theater Freiburg und FFT Düsseldorf. „Aus der Reihe tanzen“ wird gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Kulturbehörde, den Fonds Darstellende Künste e.V., die Kunststiftung NRW und die Hamburgische Kulturstiftung.

Foto: micjan/photocase.de