Alles auf Anfang (2018)

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Uraufführung: 14. Februar 2018, Kampnagel Hamburg

„(…) sie können Anfänger werden und Neues in Bewegung setzen.“ (Hannah Arendt)

Für Antje Pfundtner in Gesellschafts Trilogie über Vergänglichkeit ist der Stillstand Sinnbild für die Aufhebung zeitlicher Gesetze. Wenn Körper verharren, verwirren sie zugleich: Tun sie bereits nichts mehr? Oder haben sie vielleicht noch gar nicht angefangen? Worin bestünden der Beginn oder das Ende ihres Handelns, stünden sie nicht still?

Während das erste Stück der Trilogie sich den Erwartungen stellte, die ein bevorstehendes Ende schürt, ist „Alles auf Anfang“ dem ersten Schritt gewidmet. Was liegt Anfängen zugrunde, dass wir stets und immer wieder aufs Neue beginnen?

Es fängt so an: Eine kleine Gruppe von Leuten hat etwas für eine große Gruppe von Leuten vorbereitet. Die große Gruppe ist darüber so gerührt, dass sie ganz leise wird und ganz gespannt auf das wartet, was nicht kommen wird. Und dann wagt doch jemand den ersten Schritt – der Rest bleibt unabsehbar.

Idee & Konzept: Antje Pfundtner in Gesellschaft
Choreografie: Antje Pfundtner
Tanz: Danielle Brown, Frank Koenen, Antje Pfundtner, Matthew Rogers, Anna Till
Dramaturgie: Anne Kersting
Musik: Nikolaus Woernle
Bühne: Irene Pätzug
Künstlerische Assistenz: Juliana Oliveira
Kostüme: Yvonne Marcour
Licht: Michael Lentner
Produktion: Hannah Melder

„Alles auf Anfang“ ist eine Produktion von Antje Pfundtner in Gesellschaft in Koproduktion mit Kampnagel Hamburg, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden und FFT Düsseldorf. „Alles auf Anfang“ wird gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Kulturbehörde, den Fonds Darstellende Künste e.V., die Kunststiftung NRW und die Hamburgische Kulturstiftung.

Foto: Simone Scardovelli

gb


World Premiere: February 14th, 2018, Kampnagel Hamburg

„(…) they could become beginners and initiate new things.“ (Hannah Arendt)

In Antje Pfundtner in Gesellschaft’s trilogy about transience, stagnation is a symbol for the suspension of temporal laws. When bodies are still, they create confusion: have they already stopped doing anything? Or maybe they just haven’t started yet? What would be the beginning or end of their action if they weren’t standing still?

While the first piece in the trilogy addressed the expectations that arise when an ending is near, „Alles auf Anfang“ is devoted to the first step. What is the foundation for beginnings that makes us constantly and repeatedly start things anew?

It begins like this: a small group of people has prepared something for a big group of people. The big group is so touched by this that they go silent and anxiously wait for what isn’t going to happen. And then someone dares to take the first step anyway – the rest is unforeseeable.

Idea & concept: Antje Pfundtner in Gesellschaft
Choreography: Antje Pfundtner
Dance: Danielle Brown, Frank Koenen, Antje Pfundtner, Matthew Rogers, Anna Till
Dramaturgy: Anne Kersting
Music: Nikolaus Woernle
Stage: Irene Pätzug
Artistic assistant: Juliana Oliveira
Costumes: Yvonne Marcour
Lighting: Michael Lentner
Production: Hannah Melder

„Alles auf Anfang“ is a production by Antje Pfundtner in Gesellschaft in coproduction with Kampnagel Hamburg, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden and FFT Düsseldorf. „Alles auf Anfang“ is supported by the Freie und Hansestadt Hamburg, Kulturbehörde, the Fonds Darstellende Künste e.V., the Kunststiftung NRW and the Hamburgische Kulturstiftung.

Photo: Simone Scardovelli